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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Patientinnen und Patienten,
die Brust ist seit jeher der Inbegriff der Weiblichkeit. Frauen empfinden Erkrankungen in ihrer Brust als Angriff auf
ihre Identität, bei Krebs zudem als Angriff auf ihr Leben.
Ästhetische Korrekturen als auch die onkologische Behandlung gehören in die Hände erfahrener und kompetenter
Spezialisten, der Senologen.
Es ist aber meine feste Überzeugung, dass Brustkrebspatientinnen darüber hinaus
der besonderen menschlichen Begleitung bedürfen, damit die medizinische Behandlung erfolgreich verlaufen kann.
Allein im letzten Jahr behandelten mein Ärzteteam und ich 530 Brustkrebspatientinnen. Darüber hinaus suchten
über 4.000 Patientinnen die Senologische Ambulanz zur Abklärung unterschiedlicher medizinischer
Fragestellungen auf.
Es gehört zu meinem Verständnis einer Krebsbehandlung, dass für jede Patientin ein individuelles, auf
die Spezifika ihres Tumors ausgerichtetes Therapiekonzept erarbeitet wird. Dies setzt eine gemeinsam mit Radiologen
und Pathologen umfassend und sorgfältig erstellte Diagnose ebenso voraus wie Beratungen mit Onkologen und
Strahlentherapeuten in Tumorkonferenzen.
In diesem interdisziplinären Konzept ist der Senologe der Lotse, der
gemeinsam mit der Patientin die Therapieentscheidungen trifft und sie beratend durch die Erkrankung führt.
Unserer Senologischen Abteilung sind eine Malgruppe und der Förderverein Brustzentrum "Die
Revierinitiative" mit dem Beratungszentrum "Knotenpunkt" angeschlossen.
Die Angebote reichen von
vielfältigen Kursen über Gesprächskreise bis hin zu Informationsveranstaltungen mit Experten. Die
Betreuung der erkrankten Frauen unmittelbar nach der Diagnose rundet das Programm ab.
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