Hernien: Wie man sie erkennt und behandelt
Das Evangelische Krankenhaus Witten, einer von sieben Klinikstandorten im EVA Ruhr, setzt seine kostenlose Vortragsreihe „Medizin konkret“ fort. Am Mittwoch, 23. September, geht es ab 17 Uhr im Seminarzentrum um Hernien.
Hernien, auch Bauchwandbrüche genannt, können entstehen, wenn die Bauchwand geschwächt ist. Es entsteht eine Lücke in der Bauchwand oder auch im Zwerchfell, durch die Teile des Bauchinnenraums herausgepresst werden. Hernien zählen zu den häufigen chirurgischen Erkrankungen. Moderne Operationsverfahren setzen heute meist auf Netzimplantate, um die Bauchwand dauerhaft zu stabilisieren. Solche Eingriffe sind mittel Schlüssellochchirurgie möglich. Das bedeutet, dass nur wenige, kleine Schnitte nötig sind. Für Patienten ist diese minimalinvasive Chirurgie besonders schonend. Matthias Blase, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im EvK Witten, und Dr. Thulasi Kirupanathan, Oberärztin im EvK Witten, informieren über Entwicklungen in der Hernienchirurgie und erläutern verständlich moderne Behandlungsmöglichkeiten. Die Besucher können außerdem an einer OP-Führung teilnehmen und mithilfe des Endoskopie-Trainers in die Rolle der Mediziner schlüpfen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmenden der Veranstaltung können kostenlos im Parkhaus des EvK parken.