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Innovative Behandlung von Bauchfellkrebs

Fachveranstaltung zu innovativen Verfahren in der Bauchfellkrebs-Therapie

Medizinerinnen und Mediziner aus aller Welt kamen im Ruhrgebiet für eine Fachveranstaltung zu innovativen Verfahren in der Bauchfellkrebs-Therapie zusammen. Der zweitägige Workshop unter Leitung von Prof. Dr. Chris Braumann, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie am EvK Herne und Chirurgischer Direktor am EVK Gelsenkirchen, fand am EvK Herne statt, ein Teil des EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) mit sieben Krankenhausstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten. Die Veranstaltung wurde von Reger unterstützt.

Nach der Begrüßung folgten Impulse der Mitentwickler des PIPAC-Verfahrens, Prof. Dr. Urs Giger-Pabst and Prof. Dr. Jürgen Zieren. PIPAC steht für Pressurized Intra Peritoneal Aerosol Chemotherapy. Über einen minimalinvasiven Zugang am Bauchnabel und mit der speziellen PIPAC-Düse wird ein Chemo-Wirkstoff in den gesamten Bauchraum versprüht. Der feine Nebel verteilt sich gleichmäßig und dringt tief in das Bauchfell ein. So landet der Wirkstoff auch bei kleinsten Tumorherden. Die Therapie kommt vor allem in der letzten Phase der Krebserkrankung zum Einsatz. Mit dem innovativen Verfahren kann Bauchfellkrebs in vielen Fällen zwar nicht geheilt, aber deutlich zurückgedrängt werden. Dadurch gewinnen die Patienten sowohl Lebenszeit als auch Lebensqualität zurück. 

Um dieses hoffnungsbringende Verfahren in der praktischen Anwendung zu erlernen, konnten die 45 Teilnehmenden in Hands On Trainings die PIPAC-Technik an Übungsgeräten ausprobieren. Zum Abschluss der Fachveranstaltung wurde eine Live-PIPAC-OP in den Vortragsraum übertragen. 

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