„Schmerz lass nach“ in Herne-Eickel
Job, Familie, Freunde – Chronischer Schmerz hat Einfluss auf alle Lebensbereiche. Deshalb sollte die Behandlung von Chronischen Schmerzen nicht nur auf das Körperliche fokussieren, sondern auch das ganze Leben der Patientinnen und Patienten in den Blick nehmen. Genau da setzt das Biopsychosoziale Modell der Schmerzmedizin an.
Gemeint ist damit, dass Gesundheit und Krankheit nicht nur durch biologische Aspekte erklärt werden, sondern auch psychologische und soziale Faktoren Berücksichtigung finden. Mit dem EVA Ruhr Patientenforum „Chronischer Schmerz“ informieren erfahrene Schmerzmedizinerinnen und Schmerzmediziner aus sechs Standorten im EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) über individuelle und ganzheitliche Therapiemöglichkeiten im Ruhrgebiet.
In vergangenen Jahr fanden bereits zwei Termine der Reihe im EVK Gelsenkirchen und im EvK Castrop-Rauxel statt. Nun folgte der dritte Termin am EvK Herne-Eickel – mit wieder vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit und stellten den erfahrenen Schmerzmedizinerinnen und -medizinern ihre Fragen.
Der Evangelische Verbund Augusta Ruhr (EVA Ruhr) vereint sieben starke Krankenhäuser im Ruhrgebiet in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten mit einem umfassenden Angebot für Menschen mit chronischen Schmerzen. Beim Patientenforum stellen die Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Schmerzkliniken Therapiemöglichkeiten vor und stehen zum Austausch bereit.
Moderne Schmerzbehandlung im EVA Ruhr
Die Patientinnen und Patienten können in allen Krankenhäusern des EVA Ruhr eine moderne Schmerzbehandlung wahrnehmen und je nach vorliegender Erkrankung an den einzelnen Standorten spezialisierte Therapien in Anspruch nehmen. Allen Angeboten liegt ein multimodaler Behandlungsansatz zugrunde, bei dem nicht nur körperliche, sondern auch psycho-soziale Faktoren behandelt werden. Denn die Ursachen von chronischem Schmerz sind ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren. Ärger in der Partnerschaft, Unzufriedenheit im Job, Mobbing und fehlende Selbstwirksamkeit können eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben.
Die nächsten Termine
- 15. April 2026, 17 Uhr, EvK Witten
- 17. Juni 2026, 17 Uhr, Augusta-Kranken-Anstalt Bochum
Die Veranstaltung findet mit identischem Programm an allen EVA Ruhr-Standorten statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.eva-ruhr.de/schmerz.